Ihr Warenkorb
keine Produkte

Gesunde Hunde barfen

Es gibt zahllose Informationsportale, Shops und Lektüre zum Thema Barf, barfen von Hunden und einer gesunden Hundefütterung im Internet zu finden. Viele dieser Seiten sind sog. "Landingpages", Infoseiten über das barfen von Hunden, mehr oder minder qualifiziert, auf denen potentielle "barf" Kunden wortwörtlich „landen“ sollen.
Hier wird dann weniger das Interesse am Produkt, mehr aber an einer Philosophie, also der des barfens, geweckt, für die das in einem kooperierenden Barf Shop angebotene Barf Produkt dann unabdingbar wird.

Die Vermarktung aller Art von barf Produkten wird so an einen Leitfaden zum barfen unserer Hunde mit ausführlich geschmückter Rechtfertigung gekoppelt und soll bei dem Kunden den Eindruck vermitteln das richtige, nämlich das barfen von Hunden, zu tun.

Barfen, wie es heute überwiegend praktiziert wird, ist schon lange keine Reinform der natürlichen Hundefütterung mehr. Barfen ist eher eine durch die verschiedenen Stränge, Vorschriften und Verfahrensanweisungen der unterschiedlichen barf Anbieter geprägte Profession. Mehr als nur ein Hobby.

Am Anfang war der Hund, barfen kam erst später!

Wir leben in einer gläsernen Gesellschaft des Mittelmaßes, geprägt von „Geiz ist geil“ Mentalität.
Der unerfahrene Hundebesitzer fragt erst gar nicht nach und bedient sich am Futtersortiment der ortsansässigen Discounters. Manche schütteln darüber den Kopf. Nun das was er tut mag nicht richtig sein, aber die Elite, die ihm dies vorwirft geht heute einfach zu weit:

Eine Mitgliedschaft in einer Hundeschule oder gar einem Hundeverein verpflichtet zu „mehr“ als nur Discounterfutter. Jeder Zusammenschluss gleichgesinnter Menschen zieht Parallelen und schreibt ungeschriebene Gesetze. So gibt es auch ungeschriebene, unbemerkte „Aufnahmeprüfungen“ zu bestehen… Ich möchte es nicht sofort „Gruppenzwang“ nennen, aber, wenn auch mit vereinzelten Ausnahmen, hat jeder Verein seinen Favoriten unter den Fütterungszweigen. Die Einen schwören auf Trockenfutter, die anderen auf Nassfutter, manche legen sich gar auf einen Hersteller fest (oft verdient der Verein oder ein Mitglied, Züchter, etc. dann daran auch noch mit), gewiss gibt es aber auch viele Gemeinschaften, die die Rohfütterung, das Barfen als einzig richtige Fütterung anerkennen. Und hier gehen die Meinungen dann erst richtig auseinander.

Ich möchte jetzt keine Auszüge aus den verschiedensten Richtlinien anschneiden, gutheißen, oder für schlecht befinden. Das würde den Rahmen sprengen und ist auch nicht mein Ziel. Ich möchte vielmehr darauf hinweisen, dass der Hund, das Wesen um das sich das ganze Brimborium dreht, eigentlich das Individuum ist, welches bei der ganzen Sache vernachlässigt wird.

Barf ist keine Option der Hundefütterung, Barf besitzt heute fast den Charakter eines Wissensindikators um den Hund und wird als Rechtfertigungsgrund für Experimente gruppeninterner Hierarchiestrukturen verwendet. Je mehr „Barf“ du hast desto höher ist das Level der Anerkennung und qualifiziert für höhere Kasten… In manchen Internetforen gewinnt dieses Spektakel lächerlicher Wichtigtuerei schon fast militärisches Ausmaß. Abseits der für den erfolgreichen Verlauf eines Internetforums notwendigen Moderatoren gibt es in den Profilen der angemeldeten Benutzer Betitelungen, die an militärische Dienstgrade erinnern… So wird das System weiter gefüttert. Ob jene Vorantreiber dieser eskalierten Wissenschaft ihren „Dienstgrad“ beim Gassi gehen irgendwann öffentlich in Form eines Abzeichens auf der Schulter tragen ist abzuwarten. Sie arbeiten jedenfalls stetig an der nächsten Beförderung, melden Wort, feiern hierarchische Machtausübung im virtuellen Zweitleben und füttern sich mit Lektüre.

Lektüre können auch Blutbilder sein. Für einen „normalen“ Menschen vollkommen absurd, aber warte einmal ab wie lange es dauert, bis du in genannten Kreisen nach dem letzten Blutbild deines Hundes gefragt wirst.

„Mein Hund ist gesund!“


„Das weisst du doch gar nicht!“ So schallt es zurück. Nicht so flach und direkt versteht sich, nein gekonnt verpackt in die professionellen Ausführungen eines, oder mehrerer Barfer, sehr oft „Barferinnen“ mit gar endlosem Engagement und hohen Dienstgrades.
Ohne Blutbild alle paar Wochen / Monate , je nach Glaubenskonzept der angesprochenen Gruppe, sei Barfen nicht möglich. Man brauche ja Referenzwerte um das Futter in seinen Bestandteilen anhand etlicher Ernährungstabellen und unter Zuhilfenahme eines halben Laborequipments korrekt abzustimmen. Monatlich, wöchentlich, täglich... Ein am Blutbild orientierter Ernährungsplan minutiös definiert in professionell anmutender Perfektion. Jede Ration klar in ihrer Zusammensetzung dargestellt, anhand von Kalorientabellen jeder Nährstoff auf das Milligramm genau berechnet. Das schafft nicht mal ein studierter Ernährungswissenschaftler und Fitnessberater beim Menschen...

Nunja, der eine hat eine Werkstatt, der andere eine Sportfischerausrüstung, eine Reitausrüstung oder einen ganzen Agilitypark im Garten. Warum sollen manche Leute kein „Barflabor“ haben…?

"Das ist ein Hund, kein Computer für eine Sprengstoffmanufaktur, welche bei filigransten Fehlabstimmungen explodiert."

Jedes Lebewesen hat nunmal Schwankungen im Mineralstoff- oder Vitaminhaushalt. Fatale Differenzen kann man bei Bedarf und Verdacht mit einer Bioresonanz- Haaranalyse für Hunde wesentlich stressfreier für den Hund feststellen als mit einem Blutbild.

Und ich möchte den Barfer sehen, der sein eigenes Mittagessen mit einer Feinwaage und Ernährungstabelle anhand seines Blutbildes auf sich abstimmt.

Die armen Hunde!

Professionell ernährt werden sie. Niemand behauptet es sei falsch. Aber maßlos übertrieben ist diese Vorgehensweise, und so gut sie dem Hund ernährungswissenschaftlich tut, so schadet sie Ihm durch Stress, ständiger Umstellung und zudem dem Mangel an Aufmerksamkeit seiner Besitzer an ihm selbst.
Für die ist nämlich meist der Status Barfer und die Dienstgrade im Forum wichtiger, als Spaß mit dem Hund im wahren Sinne zu haben. Wer das Engagement an den Tag legt sich stundenlang in diversen Foren verbal als Inkarnation des Fütterungsgottes darzustellen wird ganz offensichtlich wenig Zeit haben sich mit seinem Hund zu beschäftigen. Oder haben solche Menschen Angestellte?

Barfen kann auch einfach sein!

Mit den von mir entwickelten Ergänzungsfuttermitteln und Kräutern für Hunde ist kein Barflabor nötig!

Fleisch + Kräuter + Öl = Futter wie in der Natur.

Meine Kräutermischungen sind in Ihrer Zusammensetzung auf einen ausgeglichenen Calcium / Phosphor Haushalt bei Hunden aller Rassen abgestimmt. Für jede Altersgruppe haben ich eine eigene Konstellation im Programm. Wer es gerne individueller und spezifischer für seinen Hund wünscht kann sich anhand meiner Biofeld Haaranalyse eine individuell auf seinen Hund abgestimmte Kräutermischung anfertigen lassen. So fährt man dann zu 100 % sicher und stressfrei.

„Das ist nicht das Optimum“ mag ein Barfoffizier jetzt sagen. Nein ist es auch nicht zu 110 %. Aber es reichen auch 98 % um seinen Hund natürlich und gesund zu ernähren. Das tut auch kein Mensch im Normalfall. Dem Hund vergeht, wie uns Menschen, auch der Spaß wenn er als Experimantalobjekt herhalten muss. Ein Blutbild ist erst dann nötig, wenn es dem Hund sichtbar schlecht geht. In der Natur frisst der Wolf Beutetiere. Fleisch, Knochen, Mageninhalt.

Meine Kräuter beinhalten das, was der Wolf im Magen des Beutetieres vorfinden würde. Inklusive verschiedener Rindenarten. Natürlicher geht nicht. Alles andere wäre wieder künstlich, und zudem kompliziert. Das spiegelt sich auch im Sortiment meines Shops wieder. Einige Produkte, die andere Barfshops anbieten habe ich gar nicht erst im Programm, da sie für das Grundprinzip überflüssig sind, und eher der Beschäftigung der engagierten Hochwissenschaft des Barfens als dem Wohlsein der Hunde zugutekommen.

Wer von Barf wenig hält ist kein Verbrecher. Ich habe eine Hand voll Hundenassfuttersorten zusammengestellt, die einer Rohfütterung in nichts nachstehen. Lediglich in der Tatsache, dass das Fleisch nicht roh ist. Mit einem sehr hohen Fleischanteil und natürlichen Inhaltsstoffen ohne Getreide, künstlichen Zusatzstoffen oder sonstigen „Nebenerzeugnissen“, die ja bei industriellen Futtermitteln oft verschleierndes Streckprodukt sind..

Auch mit diesem Futter lebt ein Hund gesund!

Trockenfutter ist durch seine Beschaffenheit (fast) immer auf künstliche Zusatzstoffe angewiesen, da sich einige für den Hund notwendigen Vitaminkomplexe durch ihren molekularen Aufbau nicht in natürlicher Form als Trockenprodukt realisieren lassen.

Ich habe ebenfalls eine Auswahl eigens entwickelter Trockenfuttersorten im Programm, die ich zwar so weit wie möglich frei von Zusatzstoffen und Getreide gehalten habe, aber nicht als primäres Futter empfehle. Ausschließen tue ich das nicht. Es ist auf jeden Fall eine gesündere Alternative zu industriellen Trockenfuttermitteln. Ich sehe es aber eher als Leckerchen oder Abwechslung für zwischendurch, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass Hunde gerne ab und zu auch was zum „knuspern“ haben möchten, und nicht immer nur weiches Fleisch und harte Knochen. Wir wollen auch nicht jeden Tag Brei essen.

Ein kleiner (ironischer) Einblick zum barfenden Herrchen bzw. Frauchen:

Man stelle sich einmal vor selbst der Hund eines solch überengagierten Menschen zu sein. Man würde den ganzen Tag auf dem Abstellgleis mit Nichtbeachtung für seine Existenz belohnt, abgesehen von ein bis zwei trockenen, kurzen Außenaufenthalten um sich auf Befehl seiner Stoffwechselendprodukte zu entledigen. Zwei, drei oder vier mal am Tag, je nach Plan, ertönt dann in dem Spektakel grauer Ernüchterung der Gong zur Fütterung. Der Träger seiner Profession in leibhaftiger Gestalt serviert dir dann nach mehrstündigem Aufenthalt im Futterlabor sein neuestes Forschungsergebnis und geht dann wieder vor den Leuchtkasten um über Erfolg oder Misserfolg zu philosophieren. Der Countdown für den nächsten monatlichen Besuch in der Klinik für Blutabnahme, Wiegen, Rektaluntersuchung, Dentalbehandlung und psychische Einschüchterung läuft bildlich in großen Zahlen an der Wand gegenüber deines Schlafplatzes ab. Und bereitet dich mental darauf vor wieder einmal geknebelt auf einen Edelstahltisch gefesselt zu werden, während weiss gekleidete Gestalten mit undefinierbaren Instrumenten an dir herumdoktern und du neben Desinfektionsmitteln das Adrenalin. Solche Szenarien kennt man nur aus Alpträumen und Horrorfilmen. Aber ein Hund nimmt das so wahr und wird als nicht logisch denkendes, eigentlich wildes Wesen in den diziplinierten Ablauf eines programmierten Menschens gedrängt.
Onlineshop by Gambio © 2014